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Einfluss nehmen 2: für alles, was Unterstützung braucht

Gestern sprach ich von Naturkatastrophen, in erster Linie von den verheerenden Feuern und Bränden, die zurzeit große Landstriche auf unserer Erde, unser aller Heimat, verwüsten. Dort sprach ich von einigen uns zur Verfügung stehenden spirituellen Einflussmöglichkeiten.

Dies gilt nicht nur für Feuer. Sondern natürlich auch für Überschwemmungen, Tsunamis, Dürren, Vulkanausbrüche, Erdbeben etc. pp. Beten Sie, sehen Sie, wie sich alles zum besten wendet, tun Sie etwas. Das muss nicht lange sein. Eine aufrichtige und tief gefühlte Sekunde kann mehr bewegen als stundenlange Lippenbekenntnisse. Aber auch wenn Sie es nicht so fühlen, wie Sie es sich wünschten, tun Sie es trotzdem.

Wenn es sich um ein Gebet handelt, könnten Sie vorausschicken, dass Sie darum bitten, es aufrichtiger und tiefer zu fühlen, als Sie es gerade jetzt in diesem Moment können. Dass Sie trotzdem darum bitten, dass es erhört wird. Sie müssen nicht kämpfen. Wie Mutter Meera, eine mir sehr liebe indische heilige Person einmal sagte, Sie können auch diesen Umstand darbringen, so wie alles andere auch. Nichts ist zu unbedeutend, zu klein oder zu groß, als dass wir es nicht im Gebet darbringen können. D.h., wir können alles darbringen, was unserem Gefühl oder unserer Ansicht nach Unterstützung oder Hilfe braucht.

Nahezu jeder unserer Mitmenschen leidet an irgendeiner Stelle. Oder seine Angehörigen. Ob körperlich, auf der materiellen Ebene, emotional oder mental. Ein Mensch kann reich sein, sich aber zu viele Sorgen machen oder sich niedergedrückt fühlen. Körperliche Herausforderungen machen zu schaffen oder auch der Sinn des Lebens, das heißt, die spirituelle Ebene kann Unterstützung brauchen.

In einer Lebensspanne braucht ein Mensch immer Unterstützung. Der Dalai Lama sagte einmal etwas in der Art: Als Kind brauchen wir die Fürsorge unserer Eltern, im Alter brauchen wir oft ebenfalls Hilfe. Dessen sollten wir uns in der Zeit als Erwachsener dazwischen bewusst sein. Und andere unterstützen.

Unterstützung beginnt mit freundlichen und guten Gedanken. Mit Mitgefühl und Wahrnehmung des Nächsten und der Welt, die uns umgibt. Der nächste Schritt kann die geistige Hinwendung sein. Daraus folgen weitere Dinge, kleine gute Handlungen, die zu größeren werden.

Sie können als kleinster Angestellter positiven Einfluss auf Ihren Arbeitsplatz nehmen mit der entsprechenden spirituellen Haltung, im Supermarkt, für die Sie umgebende Natur, für Mutter Erde, für Galaxien und Universen. Das alles liegt in Ihnen.

Sie können Einfluss nehmen. Das Ergebnis liegt nicht in Ihrer Hand. Gestern wurde in den Nachrichten gesagt, dass sich kleine Regenschauer über den Feuern in Australien ankündigen. Heute sprach man schon von möglichen Gewittern. Noch nicht genug. Aber immerhin ist es ein Anfang. Ich weiß von vielen, die seit Wochen spirituellen Einfluss nehmen. Einige werden sagen, Zufall. Nach Wochen regnet es eben einfach. Aber es gibt auch monate- und jahrelange Trockenzeiten…

Ich weiß, dass unser positiver Einsatz immer einen Einfluss ausübt. Alles ist miteinander verbunden. In Hawai’i hörte ich öfter, Mutter Natur tut, was sie tun muss. Wir können sie mit einem guten Herzen und unserem inneren und äußeren Handeln dazu bewegen, uns entgegenzukommen. Manche versuchen, mit schamanischen Methoden Winde zu beschwichtigen oder umlenken, Feuer zu besänftigen und um Wohnsiedlungen herum zu lenken, Wassermassen zu verteilen oder einen Hurrican anzusprechen, dass er seine Richtung so abändert, dass die Naturgewalt möglichst wenig Schaden anrichtet.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten einflussreichen Tag!