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Verzicht und Gottvertrauen

Guten Morgen!

Während der Frühling langsam Einzug hält, verändern sich unsere gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gerade rasant. Es ist erstaunlich, wie verletzlich unsere Systeme sind. Etwas Winziges, Unsichtbares hebt gerade unsere Welt aus den Angeln.

Vorsicht ist angebracht. Seit Wochen hören wir, was wir tun können, um eine Ansteckung zu vermeiden. Hierbei geht es nicht nur um uns, sondern auch um unsere Mitmenschen.

Ich sehe immer noch oft Mitmenschen, die im Freien auf der Straße neben anderen Menschen in die Gegend niesen und husten, sich gleichsam als Virenschleudern betätigen und gedankenlos andere in Gefahr bringen. Jüngere fühlen sich stark und machen sich vielleicht nicht bewusst, dass sie Eltern und Großeltern von sich und anderen mit dieser lockeren Einstellung gefährden.

Wenn wir unseren Mitmenschen helfen wollen, ist es förderlich, dafür zu sorgen, dass wir uns nicht anstecken und von uns keine Gefährdung ausgeht. So könnten wir für andere da sein und zum Beispiel Einkäufe für Nachbarn, Freunde und Verwandte oder andere hilfreiche Aufgaben übernehmen.

Anderen zu helfen und sie zu schützen ist immer ein spirituelles Anliegen. Um dies tun zu können, heißt es jetzt, sich im Verzicht zu üben. Es geht zurzeit nicht so sehr um die Befriedigung unserer nach außen gerichteten Wünsche, zum Beispiel Reisen nach New York oder in den Himalaya oder rauschende Feste und sportliche Gruppengefühle. Es geht um Verantwortung für sich selbst und andere.

Dies ist eine Zeit, die wir dazu nutzen können, uns auf uns selbst zu besinnen und zu schauen, was wirklich wichtig für uns. Dies ist eine Zeit, in der wir unseren Nächsten, mit denen wir leben, noch mehr Liebe und Aufmerksamkeit entgegenbringen können. Man kann die Zeit dazu nutzen, mehr zu meditieren, sich auszuruhen und Liegengebliebenes aufzuarbeiten.

Wir sind durch die Entwicklung der Ereignisse dazu gezwungen zu entschleunigen.

In den vergangenen Jahren haben sich nicht nur die Börsen mit ihren immer neuen Allzeithochs überschlagen. Auch im Beruflichen oder in privaten Bereichen oder sozialen Medien war die Tendenz zur Optimierung sehr stark ausgeprägt.

Jetzt bekommen wir gerade klare Grenzen aufgezeigt.

Dies ist eine günstige Zeit, um sich zu zentrieren, wieder neu zu kalibrieren, den Resetknopf zu drücken. Der 14. Dalai Lama sagt: Glück ist der Weg und nicht das Ziel. In jeder Situation gibt es etwas zu lernen, gibt es etwas Positives und Gutes. Sehen Sie nicht darauf, was Ihnen gerade fehlt, sondern darauf, was Sie alles haben. Wir in Deutschland haben meist ein Dach über dem Kopf und genug zu essen. Wir haben die längste Friedenszeit in unserer Geschichte, Politiker, die sich um gute Rahmenbedingungen bemühen, gut ausgebildetes medizinisches Personal, welches sich bemüht und bemühen wird um Patienten.

Leben Sie einfach, haben Sie Gottvertrauen!

Dann kann aus dieser Krisenzeit fruchtbarer Boden werden. Dies wird ein wenig dauern. Es gibt im Leben Zyklen wie bei den Jahreszeiten, auch wenn diese zurzeit ein wenig durcheinander geraten zu sein scheinen.  Zyklen greifen ineinander. Es gibt immer  auch übergeordnete Zyklen, so wie es mikrokosmische und makrokosmische Regulationskreise gibt. Diese sind in der Evolution in immer währender Bewegung, verändern sich…

Stellen Sie sich schwingende, von Energie durchflutete, pulsierende Ellipsen vor, deren Formen sich durch den Einfluss von Energien mal ein wenig zusammengepresster oder mal bauchiger gestalten würden, um irgendwann einmal vielleicht in eine ganz andere und neuartige Form überzugehen…

Ich wünsche Ihnen, im Flow zu sein, intuitiv und gedanklich zu wissen, was Sie tun und was Sie lassen sollten. Bitten Sie um Hilfe und Klarheit bei den geistigen Wesenheiten Ihres Vertrauens. Sie helfen gerne. Wir sollten Ihren Impulsen dann aber auch folgen.

Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn Sie etwas Geld über haben, dass Sie auf wirklich längere Zeit sicher nicht brauchen, beobachten Sie die Börsen. Als Tochter einer klugen Wirtschaftsfrau habe ich gelernt, dass auf diesem rutschigen Parkett antizyklisches Verhalten durchaus nicht von Schaden sein kann.

Ich wünsche Ihnen wie immer einen guten Tag, der voller kleiner Freuden ist. Diese sind im Alltag wichtiger als einmalige große Freuden. Tragen Sie heute zu Ihrer Freude und der Freude anderer bei!

Seien Sie gesegnet und behütet!