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Vorsorge in Zeiten ansteckender Krankheiten

Guten Morgen! Die Ausbreitung von ansteckenden Krankheiten verunsichert zurzeit viele Menschen. In den Nachrichten sehen wir verstörende Bilder von Regionen in der Welt, in denen die Krankheit mehr und mehr Fuß fasst. Was können wir aus spiritueller Sicht tun, stellt sich die Frage. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal daran erinnern, dass Spiritualität und Bodenständigkeit meiner Erfahrung nach Hand in Hand gehen. Je mehr Spiritualität, desto mehr Bodenständigkeit.

Also treffe ich in aller Ruhe Vorkehrungen. Ich tue das, was mir ganz bodenständig sinnvoll erscheint.  Das heißt zum Beispiel, dass ich Vorräte besorgt habe, so dass mein Mann und ich eine Weile häuslich leben könnten, sollte es nötig sein. Es gibt im Hause abwehrsteigernde Vitamine und Mineralien so wie beispielsweise Vitamin C und Zink. Auch wenn die Wirkung nicht gesichert ist, habe ich vor Wochen bereits Mundschutzmasken bestellt und noch ein paar dazu, auch wenn sie teuer geworden sind, weil einige schlaue Leute mit der Sorge der Menschen ein Geschäft machen. Es gibt Desinfektionsmittel…

Hände oft waschen, die Berührung des Gesichts meiden, Handschuhe tragen und nicht mit bloßen Händen viel benutzte Türklinken anfassen, das Bad in der Menge reduzieren, den indischen Gruß mit gefalteten Händen vor der Brust und einem anmutigen Gesichtsausdruck anstatt des guten alten Händeschüttelns, freundlichen Sicherheitsabstand halten zu niesenden und schniefenden Menschen, nicht unbedingt notwendige Reisen verschieben oder noch ganz schnell fahren, wenn es notwendig ist, sind so einige Dinge, die mir in den Sinn gekommen sind.

Sie fragen sich vielleicht, was das mit Spiritualität zu tun hat? Wenn ich gut in Verbindung bin über mein Inneres mit dem ewig Göttlichen oder der geistigen Welt, bin ich geführt und wenn ich dem folge, im Fluss oder wie es neudeutsch so nett genannt wird, „im Flow“. Was bedeutet das? – Es bedeutet, dass ich in aller Gelassenheit zu einem passenden Zeitpunkt das Passende tue. Ich treffe meine Vorkehrungen gleichsam nebenbei, in aller Leichtigkeit, ohne dass es mein alltägliches Leben sonderlich belastet. Es fühlt sich leicht an. Ich finde, was ich brauche, es ergibt sich der perfekte Lagerplatz in meiner persönlichen Wohnsituation etc. pp.

Wie kann ich mich mehr verbinden? Sie können dies mithilfe von Gebet oder Meditation tun, über eine Bitte um Hilfe und Unterstützung an die geistige Welt oder heilige Personen Ihrer Wahl. Oder Sie verbinden sich mit Ihrer ureigenen Quelle, diesem Funken göttlichen Lichts, der alle Weisheit in sich trägt. Und dann lauschen Sie gleichsam in die Stille hinein. (Das geht auch, wenn Sie Tinnitus haben sollten…) So können Sie göttlich inspirierte innere Führung erhalten. Sie kann als Impuls kommen, als Gedanke oder Sie lesen und hören etwas, nachdem Sie innerlich eingekehrt sind.

Manchmal kommt eine Eingebung sofort, manchmal später. Wichtig ist, diese Eingebung wahrzunehmen, ihr zu vertrauen und ihr zu folgen. Für Menschen, die sich schon länger auf einem spirituellen Pfad befinden, ist dies einfacher als für Menschen, die mit dieser Seinsweise noch nicht so vertraut sind.  „Neulingen“ empfehle ich, besonders achtsam zu sein und zu unterscheiden lernen zwischen Eingebung und eigenen Gefühlen. Hat jemand beispielsweise bisher unbewusste Emotionen in sich abgespeichert wie etwa Angst oder Panik vor Krankheiten, dann können diese in so einer Situation hochkommen, die Eingebung überlagern und ebenfalls versuchen, unser Handeln zu bestimmen. Angst ist ein schlechter Ratgeber, heißt es ganz richtig. Das ist auch für „alte Hasen“ so. Dann mag auch einen Moment lang ein Angstgefühl aufkommen, wird aber richtig eingeordnet.

Nur der Vollständigkeit und Sicherheit halber in Zeiten, wo mal wieder im Namen Gottes „teuflische“ Taten begangen werden. Gleichen Sie Ihre Erkenntnisse ab mit dem gesunden Menschenverstand und allgemeinen Geboten der meisten Religionen wie mit „Du sollst nicht töten“. Dann sind Sie auf der sicheren Seite, so dass Sie nicht zufällig durch Reizüberflutung und verzerrte Wahrnehmungen aufgrund unerkannter eigener Emotionen in die Irre geführt werden.

Eingebungen sind bei mir eher leise Angelegenheiten. Sie berühren mich wie ein Hauch, kurz und warm und klar. Sie machen Sinn und dann handele ich auch schon, ohne lange darüber nachzudenken. Teilt mir der Hauch in Sprache übersetzt beispielsweise mit: „Kaufe mehr Atemschutzmasken“, dann tue ich das, auch wenn sie etwas teurer geworden sind. So bin ich in aller Leichtigkeit für eine Krise vorbereitet und hoffe wie die meisten anderen Menschen auch, dass sie nicht eintritt. Meine menschliche Natur ist beruhigt und dies wirkt sich positiv auf meine Befindlichkeit und Gesundheit aus,

Ich habe hier ein paar Mal das Wort „leicht“ und „Leichtigkeit“ geschrieben. Meiner Erfahrung nach ist dies in diesem Zusammenhang eine entscheidende spirituelle Qualität.  Das heißt nicht, dass es nie vorkommt, dass wir in einer Schlange stehen, mehrere Websites auf der Suche nach einem Produkt absuchen müssen, bevor wir es finden. Aber selbst wenn wir Zeit aufwenden müssen, ist die Qualität des Tuns leicht und drückt uns nicht zu Boden.

Spiritualität bedeutet nicht, dass wir immer vor allem geschützt sind. Auch spirituelle Menschen können sich anstecken, erkranken und womöglich sterben. In ihrem Leben begegnen sie öfter schweren Situationen, um sich zu entwickeln oder zu erinnern. Einige überleben den Pfad der Einweihung nicht.

Dennoch habe ich das zarte Gefühl, dass spirituelle Wesen öfter ein wenig besser behütet sind. Und wenn sie erkranken, dass ihnen gute Hilfe zuteil wird. Und wenn es an der Zeit ist zu gehen, dass sie es anders tun. Dies geht nicht unbedingt ohne vorübergehendes Zittern und Zagen ab. In der christlichen Religion zeigt sich dies beispielsweise daran, dass Jesus im Angesicht seiner Pein und Not gesagt haben soll: „Oh Vater, warum hast Du mich verlassen?“

Spiritualität bedeutet Gottvertrauen, ein Vertrauen in die geistige Welt, wie sie sich uns darstellt. Das ewig Göttliche, die kosmische Intelligenz, die geistige Welt, entwickelte Wesen auf anderen Schwingungsebenen haben andere Möglichkeiten und Sichtweisen als wir. Es ist möglich, dass spirituelle Wesen besser als jeder vorstellbare Computer in Gleichzeitigkeit alles, was ist, wahrnehmen können. Ich habe einen Eindruck davon bekommen in einer spirituellen Erfahrung, insofern bin ich mir dessen sicher.

In unserer derzeitigen Entwicklungsphase ist es deshalb immer eine gute Idee, um Hilfe zu bitten, zu meditieren und zu beten. Für uns, für andere, für die Welt! Dass sich alles zum Besten wendet, dass wir geschützt sind und gesund bleiben, dass wir, wenn wir erkranken, wieder heil werden… Mit dieser Bitte an das ewig Göttliche für uns alle möchte ich heute diesen Post enden und wünsche Ihnen einen erleuchteten, wunderschönen Tag!